UNGLÜCKLICHE UMSTÄNDE VERHINDERN ÜBERRASCHUNGSERFOLG

Wichtige Punkte in der Steiermark

Beim ersten Auslandsrennen des ADAC GT Masters 2017 mischten Marvin Kirchhöfer und sein Teamkollege Indy Dontje in der „Liga der Supersportwagen“ überraschend vorn mit, doch mehrere unglückliche Umstände verhinderten Top-Ergebnisse.

Vor dem fünften und sechsten Lauf des ADAC GT Masters, welche am vergangenen Wochenende auf dem Red-Bull-Ring in der österreichischen Steiermark ausgetragen wurden, glaubte niemand an eine überzeugende Leistung des Mercedes-AMG GT3, der auf den schnellen und langen Geraden derzeit etwas unter zu hohen Abtrieb leidet.

Am Donnerstag bei den Testfahrten sorgten Marvin Kirchhöfer und Indy Dontje hingegen bereits für große Augen, als sie ihren gelb-grünen MANN-FILTER Mercedes-AMG mit der Startnummer #48 konstant unter die fünf Schnellsten brachten. In einer Testsession konnte sich das HTP Motorsportgespann sogar über die schnellste Zeit freuen, bevor man dann am Freitag in das offizielle Eventprogramm wechselte.

In beiden Qualifyings klagten Indy Dontje am Samstag, sowie Marvin Kirchhöfer am Sonntag über viel Verkehr auf der Strecke, was beiden jeweils eine Startposition unter den ersten Fünf gekostet hatte. Am Ende musste man sich mit den erreichten Startplätzen acht am Samstag und sieben am Sonntag arrangieren.

Das erste Rennen am Samstagmittag fand ganz zur Freude der Zuschauer unter hochsommerlichen Bedingungen statt. Indy Dontje, der das Qualifying für das erste Rennen absolvierte, drehte bereits in der ersten Hälfte des Rennens ordentlich auf und konnte die „Mann-Filter Mamba“ auf Position fünf liegend an Kirchhöfer übergeben. Der Leipziger brachte den 550 PS starken Mercedes-AMG GT3 kurzzeitig auf P4 und schnupperte somit sogar an einen Podiumsplatz. Diese Freude währte am HTP-Kommandostand allerdings nicht lange, denn die Rennleitung verhängte dem Boliden mit der #48 eine Durchfahrtsstrafe, da man die Boxenausfahrt 1,6 Zehntelsekunden vor Ablauf der 65-sekündigen Mindest-Stoppzeit verlassen hatte. Auch wenn Kirchhöfer am Ende noch einmal alles gab und vier Positionen gewinnen konnte, reichte es nur für Platz 13 im ersten Rennen.

„Schade… aber wir haben gezeigt, dass der Speed vorhanden gewesen wäre, um ganz vorne reinzufahren. Die Strategie beim Stopp war eigentlich auch super. Leider waren wir am Boxenausgang einen Hauch zu früh dran.“ ärgerte sich Kirchhöfer nach dem ersten Rennen am Samstag.

Kirchhöfer, der am frühen Morgen im Qualifying noch an einer Top-Zeit gehindert wurde, welche für die erste Startreihe gereicht hätte, übernahm den Start des zweiten Rennens am Sonntag. Bereits am Start wieder eine unglückliche Situation. Das vor ihm liegende Fahrzeug kam beim fliegenden Start nicht gut weg und blockierte Kirchhöfer, woraufhin er zwei Positionen einbüßen musste. Im Verlauf des Rennens konnten sich Kirchhöfer und Dontje allerdings mit starken Überholmanövern wieder vorkämpfen und passierte die Ziellinie schließlich als guter Siebter.

„Wir sind überraschend gut ins Wochenende eingestiegen und konnten die Performance gut auf der Strecke umsetzen, doch leider haben einige unglückliche Umstände bessere Ergebnisse verhindert. Wir nehmen die Erfahrungen nun mit und werden nach der Sommerpause gut vorbereitet durchstarten, denn dann kommen Rennstrecken, die unserem Mercedes-AMG etwas entgegenkommen sollten.“ so Kirchhöfer, dem auch das Daumendrücken seiner beiden prominenten VIP-Gäste Viola Kraus und Aleša Mušič wenig half. Die beiden Damen, bekannt aus der 2017er RTL Staffel „Der Bachelor“, folgten einer Einladung seines Sponsors HP-Energie.

Nach einer knapp sechswöchigen Sommerpause geht es für Marvin Kirchhöfer dann weiter nach Zandvoort in die Niederlanden (21.-23.Juli 2017) zum zweiten Auslandsrennen.

A. Dannenberg / Motorsport-Karriere.de

Motorsport-Karriere.de
Unsere Philosophie

Rennsport – eine Welt voller Emotionen, Begeisterung und Leidenschaft. Die Protagonisten – die Rennfahrer – bewegen sich in einer Welt zwischen Spitzenleistungen und Medien, zwischen Leistungsdruck und Sponsoren. Die Erwartungen und Anforderungen an einen Fahrer sind hoch, die daraus resultierenden Bedürfnisse eines Rennfahrers  noch weitaus höher.

Die Philosophie von Motorsport-Karriere ist genau auf diese Bedürfnisse abgestimmt. Ein individuelles Betreuungskonzept und eine professionelle sowie systematische Beratung ermöglichen hierbei die optimale Förderung des Fahrers. Eine kontinuierliche, konsequente und effiziente Karriereplanung ist das angestrebte Ziel.

Darüber hinaus kann sich der Fahrer in allen Lebenslagen beraten lassen und auf ein strategisches Netzwerk von ausgewählten Partnern zurückgreifen. Dem Fahrer soll dadurch ermöglicht werden, sich mit aller Kraft dem Rennsport und damit seinem Beruf zu widmen. Ganz nach dem Motto „Wir machen alles – nur fahren musst Du selbst!“

Im Vordergrund unserer Arbeit stehen immer die Interessen und Bedürfnisse des Fahrers sowie ein zuverlässiges und objektives Handeln. Hierbei ist uns ein vertrauensvolles und persönliches Verhältnis zu unseren Klienten sehr wichtig.

Gemeinsam mit dem Fahrer sowie seiner Familie und unseren fachlichen Qualifikationen möchten wir erfolgreich die Zukunft in der Welt des Rennsports gestalten.